Du wolltest schon immer mal Theater spielen?
Oder hast schon Theatererfahrung und willst wissen, was über klassische Rollen und lange Texte hinaus noch alles möglich ist?
Hier ist Gelegenheit, auszuprobieren und zu erleben, was Theater noch alles sein kann:
Wir arbeiten intensiv – mit Körper, Stimme, Bewegung, Raum, Spiel und Improvisation.
Und erforschen, wie sich mit diesen Mitteln ausdrücken und gestalten lässt, was euch bewegt.
Denn: Es geht nicht nur darum, fertige Stücke oder vorgegebene Rollen zu spielen.
Wir gehen den Fragen und Themen nach, die euch interessieren:
Wir recherchieren, probieren aus, verändern und entwickeln daraus Material, Szenen, Bilder, vielleicht kleine Performances – und bringen sie raus – auf eine klassische Bühne – oder an ganz ungewöhnliche Orte. Denn Theater kann überall stattfinden.
Du brauchst dafür keine Vorerfahrung.
(es ist aber ebenso willkommen, wenn du welche mitbringst:)
Wichtig ist vor allem die Lust, wirklich gemeinsam zu arbeiten: Ungewöhnliche Dinge auszuprobieren, eigene Ideen einzubringen und gemeinsam etwas zu entwickeln, das niemand allein hätte machen können.
Für Jugendliche der 7.– 9. Klasse
Zwei kostenlose und unverbindliche Auftakttermine zum Ausprobieren und zur Ensemblebildung
Kursleitung: Katrin Brunner, Theaterpädagogin (BuT), Tanzpädagogin und Pädagogin M.A. - www.theatermachen.de
Noch Fragen? Wie und was genau?
Alle wichtigen Infos finden sich untenstehend. Sollte eine Frage offenbleiben, bitte gerne einfach melden!
Übrigens….
Das Laborjahr ist zugleich der erste Schritt zu einem langfristigen schulübergreifenden Jugendtheaterensemble im Münchner Süden.
Wenn ihr als Gruppe weiterarbeiten möchtet, könntet ihr die gemeinsame Arbeit fortsetzen, größere Produktionen auf die Beine stellen und als Ensemble weiterwachsen….
Aber das ist Zukunftsmusik. Jetzt geht es erst einmal darum, gemeinsam loszulegen und zu schauen, wohin es euch miteinander führt. Bist du dabei?
Das Laborjahr dauert von Oktober 2026 bis Ende Juli 2027.
Die reguläre Probe findet einmal wöchentlich für zwei Stunden statt. Hinzu kommen einzelne längere Arbeitseinheiten, insbesondere zwei Probensamstage und einzelne verlängerte Probentermine.
Der gesamte Kursumfang umfasst damit – einschließlich der gemeinsamen Theaterbesuche sowie möglicher Showings und anderer Präsentationsformate – insgesamt rund 85-90 Stunden gemeinsamer Projektzeit.
Die künstlerische und pädagogische Leitung des Laborjahres übernimmt Katrin Brunner, Theaterpädagogin (BuT), Tanzpädagogin und Pädagogin M.A.
Sie leitet seit vielen Jahren Theater- und Inszenierungsprojekte für Kinder und Jugendliche, in denen die Teilnehmenden und ihre Themen im Mittelpunkt stehen und aus dem gemeinsamen Prozess besondere künstlerische Arbeiten entstehen. Ihre Arbeit verbindet gemeinsames Experimentieren, Bewegung, Spiel und die Arbeit mit Stimme, Raum und Körper mit der Möglichkeit, neue Perspektiven zu erproben und sich selbst und andere bewusster wahrzunehmen. Dabei geht es ihr darum, gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen Räume zu schaffen, in denen sie eigene Ideen verfolgen, neue Ausdrucksmöglichkeiten entdecken und gemeinsam Formen für das finden können, was sie bewegt.
Mehr zu ihrer Arbeit finden Sie auf ihrer persönlichen Website – www.theatermachen.de
Das Projekt richtet sich an Jugendliche von der 7. bis zur 9. Klasse.
Vorerfahrung im Theater ist willkommen, aber keinesfalls erforderlich. Wesentlich ist die Bereitschaft, sich auf eine gemeinsame intensive Ensemble- und Theaterarbeit einzulassen.
Der Einstieg in das neue Ensemble ist bewusst offen angelegt. Zu Beginn gibt es zwei kostenlose und unverbindliche Auftakttermine.
Bei diesen Terminen wird von Anfang an praktisch gearbeitet: mit Bewegung, Stimme, Rhythmus, Spiel, Raum, Objekten sowie kleinen Selbstwahrnehmungs-, Improvisations- und Theaterübungen.
Die Jugendlichen können dabei die Arbeitsweise praktisch kennenlernen und ausprobieren, , ob sie Lust auf diese Form der gemeinsamen Theaterarbeit haben. Gleichzeitig lernen die Jugendlichen die Kursleitung kennen und die Kursleitung die Jugendlichen. Dabei können beide Seiten herausfinden, ob sie sich auf eine verbindliche gemeinsame Ensemblearbeit einlassen möchten.
Uns als Träger des Projekts ist wichtig, dass eine Gruppe entsteht, in der die Jugendlichen wirklich miteinander arbeiten wollen und sich gegenseitig mit ihrer Energie, Aufmerksamkeit und Präsenz tragen. Deshalb wird die endgültige Zusammensetzung des Ensembles erst nach den beiden Auftaktterminen festgelegt.
Ja. Nach den beiden Auftaktterminen und der Zusage eines Platzes gilt die Anmeldung für den gesamten Jahreszyklus.
Die kontinuierliche Mitarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für den gemeinsamen künstlerischen Prozess: Die Jugendlichen arbeiten über das Jahr hinweg als feste Gruppe zusammen, entwickeln eine gemeinsame Arbeitsweise und wachsen miteinander als Ensemble. Die Probentermine sind verbindlich für alle.
Der Regelbeitrag beträgt 135 € pro Monat.
Die Kursgebühr ist eine Projektgebühr für das gesamte Laborjahr und wird aus organisatorischen Gründen in elf gleichen Monatsraten gezahlt. Die erste Rate wird mit der Anmeldung im Oktober fällig, die weiteren Raten jeweils zum Monatsersten von November 2026 bis August 2027.
Die Gebühr bezieht sich nicht nur auf die einzelnen Probenstunden, sondern auf die gesamte künstlerische und pädagogische Konzeption und Umsetzung des Projekts.
Ja. Finanzielle Gründe sollen engagierten Jugendlichen nicht den Zugang zum Projekt versperren und auch nicht davon abhalten, das Projekt überhaupt kennenzulernen.
Deshalb sind individuelle Beitragsermäßigungen Bestandteil unseres Finanzierungskonzepts. Die Förderung durch den Bezirksausschuss und das solidarische Beitragsmodell schaffen hierfür den finanziellen Spielraum. In begründeten Fällen kann eine ermäßigte Kursgebühr vereinbart werden.
Wenn Ihrer Tochter /Ihrem Sohn ein Platz im Ensemble zugesagt wurde, die reguläre Kursgebühr von 135 € für Ihre Familie aber eine Hürde darstellt, sprechen Sie uns also bitte an. Gemeinsam finden wir eine gute Lösung.
Die Teilnahmebeiträge bilden einen wichtigen Teil der Finanzierung des Projekts. Gleichzeitig möchten wir die Teilnahme für möglichst viele Jugendliche ermöglichen.
Wer in der Lage ist, freiwillig einen höheren Monatsbeitrag zu übernehmen, kann damit dazu beitragen, Ermäßigungen für andere Familien zu ermöglichen.
Ein solcher freiwilliger Solidaritätsaufschlag zusätzlich zum regulären Teilnahmebeitrag kann auch direkt an den Verein geleistet werden. Als gemeinnütziger Verein können wir hierfür Spendenbescheinigungen ausstellen. Die reguläre Teilnahmegebühr selbst ist keine Spende.
Herzlichen Dank für jede Unterstützung dieses solidarischen Modells!
Das hier ausgeschriebene Jahresprojekt ist als erster Schritt zum Aufbau eines wachsenden, schulübergreifenden Jugendtheaterensembles im Münchener Süden gedacht, das sich als gemeinsamer künstlerischer Ort langfristig etablieren kann.
us der gemeinsamen Arbeit im Jahresprojekt kann sich eine längerfristige Zusammenarbeit entwickeln, um größere gemeinsame Produktionen oder andere weiterführende öffentliche Formate zu realisieren.
Die regulären Proben finden voraussichtlich mittwochs von 16:30 bis 18:30 Uhr im Saal der evangelischen Passionskirche, Tölzer Straße 17, 81379 München, statt.
Der genaue Terminplan mit den Probensamstagen steht hier zum Download bereit. Bitte beachten Sie, dass die dort aufgeführten Probentermine verbindlich sind. Weitere Termine, etwa gemeinsame Theaterbesuche oder zusätzliche Probenzeiten vor möglichen Showings, werden innerhalb der Gruppe gemeinsam vereinbart.
Die Anmeldung für die beiden kostenlosen und unverbindlichen Auftakttermine erfolgt über das Online-Formular auf dieser Website.
Die Auftakttermine sind noch keine Anmeldung zum gesamten Laborjahr.
Erst nach diesen beiden Terminen wird die endgültige Zusammensetzung des Ensembles festgelegt und die verbindliche Teilnahme für das Laborjahr vereinbart.
Das Jugendtheaterprojekt wird von Bühnenherz – Theater für alle getragen, einem neu gegründeten gemeinnützigen Verein, der sich derzeit im Aufbau befindet.
Bühnenherz versteht Theater als Ort der Begegnung, der Persönlichkeitsentwicklung und der gesellschaftlichen Teilhabe und möchte Menschen unabhängig von ihren persönlichen und sozialen Voraussetzungen Zugang zu künstlerischer Theaterarbeit und kultureller Bildung ermöglichen. Mit dem Jugendtheaterprojekt als unserem ersten Vereinsprojekt möchten wir beginnen, diese Idee Wirklichkeit werden zu lassen.